Gerade beschäftige ich mich im Rahmen einer Vorlesung mit dem von mir hochgeschätzten Soziologen Georg Simmel. Georg Simmel hat vor etwa hundert Jahren soziologische Theorien entwickelt, die, wie ich meine, auch auf die heutige Gesellschafts- und die aktuelle Bildungssituation und -diskussion zutreffen.
Georg Simmel sagte, dass auf die (heute wie damals zunehmende) Modernisierung eine Tragödie der Kultur folgen würde. Warum? Heute würde man sagen, den Menschen fehlt die Zeit, sich intensiv mit Kultur (im weitesten Sinn, gemeint ist damit nämlich nicht nur Literatur, Musik etc., sondern auch Politik, Recht, Wissenschaft …) zu beschäftigen. Daraus resultiert eben diese Tragödie der Kultur, denn der Mensch (und dieser Gedanke ist von Karl Marx auch in ähnlicher Form geäußert worden) kann nur in der intensiven Auseinandersetzung mit Kultur seine „Seele“, sein „Bewusstsein“, seine „Persönlichkeit“ formen. Kultur ist laut Simmel der „Weg der Seele von sich selbst zu sich selbst“.
Was hat das Ganze jetzt mit der aktuellen Bildungsdebatte zu tun? Naja, wenn ein Magister-/Diplomstudium plötzlich (bei fast gleich bleibendem Inhalt – in manchen Studien sogar exakt gleichem Inhalt) in 3 statt in 4 Jahren absolviert werden muss, dann fehlt eben genau jene Zeit, die der Student dafür nutzen könnte, sich eigenständig intensiver, kritischer, bewusster mit einem Thema oder einem Fach auseinanderzusetzen. Fehlt ihm dadurch nicht auch ein Stück „Seele“? Ich sage JA. Und effizientes Lernen ist eben nicht gleich gutes Lernen. Denn effizientes Lernen meint ja: in kürzerer Zeit und mit möglichst wenig Mitteln möglichst viel. Aber Bildung lässt sich nicht produzieren wie etwa Autoreifen. Bildung muss REIFEN. Bildung braucht Zeit. Ein wirtschaftliches Prinzip lässt sich auf Bildung nicht einfach ummünzen. Und auch, wenn wir zugegebenermaßen etwas spät draufkommen (der Bologna-Prozess ist ja jetzt nicht ganz neu) – Es ist trotzdem so!
Genau deshalb, weil sich eben diese Umstellung auf Bachelor- Master-System für manche Disziplinen schlicht und einfach nicht eignet, ist der momentane Protest ja auch entstanden. Und das gilt nicht nur für die bildenden Künste. Heute hatte ich ein sehr nettes, längeres Gespräch mit der Leiterin des Studiengangs Fahrzeugtechnik der FH JOANNEUM, der GENAU DAS im Magen liegt. Diese Umstellung, die sich für ihren Studiengang genauso wenig eignet wie für die Lehrenden wie Studierenden der Wiener Akademie der Bildenenden Künste. Im konkreten Fall Fahrzeugtechnik dauert es erst einmal 1 1/2 Jahre bis der „Angleichungsprozess“ der Studierenden (die ja aus unterschiedlichen Schulen/Schulformen mit unterschiedlichem Wissen an die FH kommen – würde ja in den USA beispielsweise nicht ganz so der Fall sein) vollendet ist – dann erst können sie tatsächlich mit der Vermittlung von darauf aufbauendem, weiterführendem Wissen beginnen. Hatten sie bisher 2 1/2 Jahre dafür Zeit, würde nach der Bologna-Umstellung ein ganzes Jahr wegfallen – und das hätte eine gravierende Verschlechterung und Abwertung des Studiums zur Folge! (Übrigens hat sie mir auch erzählt, dass die Umstellung es für die Studierenden ERSCHWEREN würde, ins Ausland zu gehen!!!)
Unklug von den protestierenden Studierenden in ganz Österreich finde ich, dass sie nicht genau das in den Mittelpunkt stellen. Dass nämlich der Bologna-Prozess nur unzureichend und auch an Studiengängen, wo die Umsetzung keine Verbesserung mit sich bringt, umgesetzt wird. Die Lautesten werden nun aber leider immer am ehesten gehört, dass in einem Forderungskatalog viel mehr steht als „Weg mit den Zugangsbeschränkungen“ und „Weg mit den Studiengebühren“ ist bisher leider noch nicht an die breite Öffentlichkeit gedrungen.
Die womöglichen Folgen des Protests (eine Verbesserung des Bildungssystems) bringt aber auch für sie eine Verbesserung der Situation – und mit „sie“ meine ich diejenigen, die die Protestanten als „faules Pack“ bezeichnen – was ja ein ausgemachter Blödsinn ist, weil sich auch in den diversen besetzten Hörsälen des Landes (fast) alle (und das sind nicht nur Studierende) Gedanken machen, wie man es (das Hochschul- und in weiterer Folge das Bildungssystem) verbessern könnte und in regem Diskurs miteinander stehen. Bildung führt zu Wirtschaftswachstum, genau wie Forschung. Etwas, was auch der gemeine Steuerzahler am eigenen Leib spüren würde.
Ich apelliere übrigens ganz stark an alle, die sich wirklich Gedanken über Möglichkeiten der Verbesserung machen: Seht nicht nur die Hochschulen, sondern auch die Kindergärten und Schulen – sie erst ergeben ein – im besten Fall in sich stimmiges – System!
Im Übrigen bin ich nicht gegen Zugangsbeschränkungen und protestiere und demonstriere trotzdem mit! Über Bildung MUSS wieder diskutiert werden! Und, wie ich schon sagte, geht es um mehr als nur „Weg mit …“.
Bei dieser Debatte geht es um Demokratie, um Integration, um Menschenrechte, um Gesellschaft, um „das neue Gutenberg“, um Zusammenhalt, um soziale Gerechtigkeit, um ….. so vieles! Und genau das macht den Protest wichtig und richtig und notwendig. Die Leute beschäftigen sich wieder intensiv mit etwas, und das „formt ihre Seele“.
maymar
PS: Im übrigen wäre es falsch, den jetzigen Protest mit 68 zu vergleichen – zu unterschiedlich sind die Voraussetzungen, zu verschieden die Bewegung.
PPS: Her mit den Kommentaren! Es ist wichtig, seine Meinung zu äußern!
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Tags: Audimax, Österreich, Bachelor, Besetzung, Bildung, Bildungsdebatte, Bildungssystem, Bologna-Prozess, Demokratie, Demonstration, FH, fhbrennt, Georg Simmel, Graz, Hörsaal, Hochschulen, Lehrende, Master, Professoren, Proteste, Salzburg, Soziologie, Studenten, Studentenproteste, Studierende, Uni, unibrennt, Universität, unsereuni, Wien
Social Bookmarking
Gerade sitze ich hier mit der V. – die V. und ich sind heute hier zusammengekommen um den Bund der Neuseelandreisenden einzugehen. Heißt: Wir haben die Planung für unsere Neuseelandreise im Februar 2010 heute gestartet. Allerdings sind wir dabei auf ein Problem gestoßen: Wir haben ein Google Doc angelegt und wollten darin eine Link-Liste erstellen. Allerdings muss man dort URLs extra einfügen. Viel zu aufwendig, haben wir uns gedacht!
Auch auf delicious.com und mister-wong.de haben wir keine entsprechenden Tools gefunden, um nur Bookmarks von uns zweien zu eben nur diesem Thema zu erstellen.
Gibt es solche Social Bookmarking Seiten überhaupt, in der man Listen mit Booksmarks erstellen kann, wo nur meine eigenen Bookmarks (zu einem bestimmten Thema/mit einem bestimmten Tag versehen) und die eines Users, den ich auswähle, sichtbar sind? Ich bitte um Links, falls es solche gibt und ansonsten um Füllung dieser Marktnische!
Einstweilen scheint uns nur eine Methode zielführend: ein eigener Neuseeland-Account muss her!
maymar
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Die neue Sprache …
An Neologismen und Neoanglizismen bin ich mittlerweile durch die doch sehr weblastige Ausbildung, die ich derzeit genieße gewöhnt. Von Blog über Podcast bis Link und andere Social Media Tools. Alles Begriffe, die zwar viele kennen, die sich aber, wie ich meine, noch nicht so richtig eingebürgert bzw. -gesprochen haben in der deutschen Sprache. Dazu sind sie einfach zu webbasiert – je mehr das Internet jedoch an Bedeutung in unserer Gesellschaft gewinnt, desto eher werden sich auch die Begriffe in der tatsächlich gesprochenen Sprache verbreiten.
Neoanglizismen sind zweifelsohne insgesamt immer mehr im Kommen. Wie auch anders – ist doch Englisch Weltsprache! Auch Deutsch muss bzw. diejenigen, die die Sprache sprechen müssen Wörter aus dem Englischen übernehmen, sie eindeutschen. Bei manchen wird auf das verzichtet … man muss aber zugeben, dass sich die englichen Wörter teilweise schlichtweg besser anhören, kürzer sind, besser ausschauen als ihre deutschen Äquivalente.
Witzig finde ich zu beobachten, dass immer das Gesprochene dem Geschriebenen vorausgeht. Manchmal ist es notwendig, ein Wort aus einer anderen Sprache wirklich zu integrieren – Neologismen eben. Manche Wörter sind nunmal tatsächlich wichtig für die Auseinandersetzung mit einem Thema. Das Wort „googeln“ zum Beispiel. Oder kann sich irgendwer vorstellen, heutzutage über Suchtechniken im Internet zu sprechen ohne das Wort „googeln“ zu verwenden?
Eigentlich dachte ich mir, es wär mit diesem Wort schon das „undeutscheste“ aller Wörter im der deutschen Sprache kreiert worden und „schlimmer“* würds nicht mehr kommen können. (*deshalb in Anführungsstrichen, weil ichs eigentlich nicht negativ mein – ich hab nichts gegen das Wort „googeln“).
Heute wurde ich eines besseren belehrt. Es kam tatsächlich SCHLIMMER (OHNE Anführungsstriche). Obwohl ich weder nationalistisch noch sonst irgendwie der deutschen Sprache besonders verbunden, finde ich, dass es manchmal wirklich dringend notwendig ist, deutsche Wörter den eingedeutschten Englischen vorzuziehen. Folgender Satz steht am Beginn eines Politik-Artikels von Eva Weisseberger in der heutigen „Kleinen“:
[...] Mit dabei taffe Ministerinnen [...]
Tatsächlich hat also das grauenhafte Wort „taff“ (vom englischen tough, also stark) seinen Weg in die geschriebene Form der deutschen Sprache gefunden. Dabei Frage ich mich was gegen das Wort stark spricht? Oder bedeuten die beiden Wörter etwa doch nicht dasselbe? Oder aber hat Frau Weissenberger aus Platzmangel auf dieses grauenhafte Wort zurückgegriffen? Ich weiß es nicht, aber eines hoffe ich ganz ganz ganz STARK: Dass dieses Wort so bald wie möglich wieder aus der Kleinen, aus der deutschen Sprache und irgendwann aus den Köpfen aller Menschen verschwindet!!!
maymar
P.S.: cool –> kuhl!
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Tags: Deutsch, Englisch, Eva Weissenberger, Kleine Zeitung, Neoanglizismus, Neologismus, Sprache
DiensTalk …
Gestern war ich seit langem wieder einmal beim DiensTalk der Steirischen Volkspartei. Die Veranstaltung ist gar nicht so parteipolitisch, wie man sich vielleicht denken mag und bietet immer wieder interessante Gäste, die über mehr oder weniger interessante Themen diskutieren.
Gäste am Podium:
Michael Fleichhacker, Chefredakteur der Presse
Christopher Drexler, Obmann der Steirischen Volkspartei
und
Georg Hoffmann-Ostenhof , Ressortleiter Ausland vom profil
Moderiert wurde die Veranstaltung von Gabriele Russ.
Das Thema: „Politikerbeschimpfung – Droht das Ende der Zweiten Republik?“
Fleichhacker ist als erster am Wort. Die österreichische Regierung sei in einem „Wachkoma“ – nicht ansprechbar. Die neue Regierung hätte ein Regierungsprogramm, „das keines ist“ und von der „letzten Chance“ für diese Form von Regierung (Große Koalition) ist auch die Rede. Fleischhacker meint, er hätte den Eindruck man versucht die Situation für 5 Jahre einzufrieren.
Drexler wird gefragt, ob er Fleischhackers Befund teilen könne – „Die Steirische Volkspartei war eine der wenigen, die versucht hat, das Ruder rumzureißen, in eine andere Richtung“. Wohin solle das ewige Großkoalitiönere in österreichischen Regierungssystem führen? Es sei eine „Regierung der Gemütlichkeit“. „Einstweilen sind noch alle gemütlich, vielleicht mit freundlicherem Lächeln. [Anm. als die Regierung unter Gusenbauer] Im Grunde kann man sich nicht viel von der neuen Regierung erwarten.“
Russ wirft ein, es hätte anfangs (also nach Molterers „Es reicht!“) wenig Zuspruch für eine neuerliche Große Koalition gegeben. Drexler meint, dies sei die Wunschregierung des Bundespräsidenten und der Medien und die Befürworter hätten die Finanzkrise immer als Hauptargument herangezogen. Obwohl er die Finanzkrise nicht unterschätzen wolle, stellt sich für ihn die Frage, wie die österreichischen Regierung in eine internationale Finanzkrise eingreifen könne. Zum Schluss meint er noch, dass die ständige Neuauflage der Großen Koalition dem Wähler das Wahlrecht rauben würde.
Hoffmann-Ostenhof: „Ich spüre hier Frust über die österreichische Regierung.“ Und weiter: „Wir werden hier eine gewaltige Wirtschaftskrise haben, es wird kein Stein auf dem anderen bleiben.“ Er glaube nicht, dass es gemütlich werde. „Wir kommen auf sehr turbulente Zeiten zu.“ Die neue Regierung sei „nicht eine Regierung der besten Köpfe, aber sicherlich auch nicht der schlechtesten“ und erinnert an Grasser, Schüssel und Co.
Dann kommt er auf die Rechtsparteien zu sprechen: Die Führung von FPÖ und BZÖ seien „Nazis oder Halbnazis“, mit ihnen könne man keine Regierung bilden. Daraufhin Fleischhacker:“ Aber mit solchen Leuten beschließt man 3 Millionen im Parlament, das geht schon.“
Hoffmann-Ostenhof ist nicht gut auf Österreich zu sprechen: Hierzulande gebe es eine „unterentwickelte politische Kultur“, wir seien Vorreiter in der Unterstützung rechtsradikaler Parteien, die Zeitungslandschaft wird von der Kronen Zeitung dominiert und gebe außerdem [vielleicht auch aus der Macht der Kronen Zeitung resultierend] eine extrem stark negative Einstellung gegenüber Ausländern.
Drexler spricht von „konsensvernarrtheit“ der österreichischen Politiker, es sei nicht mehr üblich Debatten zu führen und Konflikte auszutragen. Fleischhacker daraufhin: „Das Parlament ist nicht Zentrum des politischen Abwägens.“ Und zu Hoffmann-Ostenhof: Man müsse eine Unterscheidung bei den rechten Parteien treffen und es sei klar, „dass wir nicht in einem halb faschistischen Regime leben“. Daraufhin Hoffmann-Ostenhof sofort: „So hab ich das nicht gesagt!“ Er meint, dass Leute wie Haider in Deutschland und Frankreich beispielsweise keine Chance auf eine politische Karriere hätten.
Was mich übrigens sehr erstaunt hat war, dass Fleischhacker eine SPÖ-Minderheitsregierung lieber gewesen wäre. Vielleicht ist die Presse doch nicht so ÖVP-nah, wie ich immer angenommen habe?! Aber dann wiederum: Christoph Drexler hält auch nichts von der neuerlichen Großen Koalition …
- Michael Fleischhacker
- Christopher Drexler
- Georg Hoffmann-Ostenhof
- Publikum
- Publikum
- Publikum
maymar
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Tags: Christopher Drexler, DiensTalk, Gabriele Russ, Georg Hoffmann-Ostenhof, Graz, Michael Fleichhacker, Presse, Steiermark, Steirische Volkspartei
Der Elfmeter …
Ich habe dieses Wochenende nicht nur gebacken und mir den Magen vollgeschlagen – Nein, ich habe auch Passivsport gemacht. Und zwar beim restlos ausverkauften Spiel von Sturm gegen Rapid.
Nachdem wir in der ersten Halbzeit wirklich sehr nah am gegnerischen Tor gesessen sind, hatte ich einen wunderbaren Blick auf das gegnerische Tor. Gleich zu Beginn hat ein Elfmeter zum 1:0 geführt und ich habe diesen auf VIDEO!!!
Maresa presents: „THE ELEVENMETRES“
Leider hat das Video keine besonders gute Qualität, zumindest nicht auf YouTube. Und am Schluss ist es natürlich total verwackelt, weil ich mir in meiner Freude keine Gedanken über die Kameraführung gemacht habe. Trotzdem viel Spaß beim Anschauen!
maymar
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Tags: Elfmeter, Fußball, Graz, SK Rapid Wien, SK Sturm Graz, Sport
Simpsons-Kekse …
Alle Jahre wieder kommt – na was? – das vorweihnachtliche Keksebacken. Auch dieses Jahr habe ich mich entschlossen, gemeinsam mit Vici aus einem Haufen Fertigteig, farbiger Zuckerglasur und Schokolade wahre Meisterwerke zu erschaffen. Das Thema unserer ersten Backstuben-Session: THE SIMPSONS!
Ich bin so wahnsinnig stolz auf die Ergebnisse, dass ich diese hier jetz einfach präsentieren muss …
Voila!
- Simpsons-Kekse1
- Simpsons-Kekse2
- Simpsons-Kekse3
- Weihnachtskekse
- Gaaaaanz viele Kekse …
- Lecker!!!
Wir hatten übrigens keine Simpsons-Keksformen! Stattdessen haben wir uns im Internet Simpsons-Porträts zusammengesucht, diese ausgedruckt, ausgeschnitten und drum herum in den Keksteig geschnitten …
Einige davon sind leider schon wieder verdaut …
Aber die nächste Back-Session kommt bestimmt! Wir überlegen schon ob wir einen „Magenfreundlich“-Livestream davon machen …
maymar
P.S.: Mmmm … Lebkuchen!
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Tags: Kekse, Lebkuchen, Simpsons
Wieder eine neue Sucht …
Ich kann (ohne mich selbst schlecht machen zu wollen) mit aller Überzeugung 2 Dinge über mich behaupten:
Nr. 1: Ich neige dazu, Web2.0-Applikationen viel viel später für mich zu entdecken als viele meiner Kommilitonen und -innen das tun.
Nr. 2: Ich neige zu Süchen – im letzten Blogeintrag habe ich dieses Thema ja bereits am Beispiel meiner Spielsüchte behandelt.
Nun ja, „Wieder eine neue Woche, wieder eine neue Sucht“ könnte schon bald zu meinem Lebensmotto werden. Wieder einmal hat die Sucht was mit dem Internet und einem „Sozialen Medium“ zu tun. Das seltsame daran: Ich habe die folgende Applikation nicht als letzte entdeckt!!! WUHUUU
Es ist blip.fm das es mir angetan hat. blip.fm ist wie last.fm nur viel viel besser! Man legt einen Account an und fängt an Musiktitel zu „blipen“ – das heißt, man fügt sie zu seinem Profil dazu. Gleichzeitig kann man sich bei anderen Usern umsehen bzw. – hören, was die so „geblipt“ haben und stößt erstaunlich schnell auf Benutzer, die den selben Musikgeschmack haben. Man hört sich eben um, was die Welt der Musik so zu bieten hat. Wieder ist es etwas erstaunlich simples, dass mich so fasziniert. Obwohl ich auch einen Account bei last.fm besitze hat mich die Plattform auf den ersten Blick nicht einmal ansatzweise so in ihren Bann gezogen als das bei blip.fm der Fall war. [Oh Gott, ich könnte schon bald als dritte Eigenschaftschaft "Ich neige dazu, Schleichwerbung für blip.fm zu machen" angeben :O ] Die Plattform ist echt richtig leicht zu bedienen und jeden Tag stoße ich auf neue Musiktitel, die mir total zusagen.
Bei Spielen fällt das Aufhören da schon leichter, irgendwann wirds einem einfach zu blöd, Bomben zu legen (nicht auf die terroristische Art um Gottes Willen!!!), mit Pfeilen auf Staaten zu schießen (nicht auf die terroristische Art um Gottes Willen!!!) und aus Buchstaben Wörter zu formen (nicht auf die terroristische Art um Gottes Willen!!!
). Musik hingegen wird und wird einfach nicht langweilig! Ich finde das ja total gut, aber bei blip.fm wird aus dem Nebenbeihören ganz bewusstes suchen nach guter Musik und somit eine Aktivität, die Zeit kostet.
Diese Sucht ist wohl keine, die so schnell vergehen wird …
Ich schwelge im Selbstmitleid – Vielleicht finde ich auf blip ein Lied, das mir in dieser Situation aus der Seele spricht. Gleich mal schauen …
maymar
p.s.: Ich heiße dort maymar!
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Tags: blip.fm
Bomberman …
In den letzten Tag hat sich bei meinen Kommilitonen eine Retro-Sucht nach „Bomberman“ entwickelt. Auch ich bin schonmal chronisch sehr anfällig für Spielsüchte. Diese beziehen sich dann meist auf Online-Spiele (solche, bei denen man zwar kein Geld gewinnen, aber eben auch nicht verlieren kann). Zurück zu „Bomberman“: Ich kannte dieses Spiel bis vor kurzem noch gar nicht, dieses Wochenende hab ich allerdings mit dem Liebsten in Großlobming verbracht. In meiner Neugier wollte ich natürlich unbedingt wissen, was das Tolle an „Bomberman“ sei. Eines führte zum anderen und schon war ich süchtig nach dem Spiel mit diesen süßen kleinen, aber verdammt gefährlichen Männchen.
Schuld an meinen diversen Spielsüchten in den vergangenen zwei Monaten war in 100 Prozent der Fälle entweder mein Liebster oder dessen Mitbewohner. Zuerst „Geo Challenge“ [dieser Link führt nicht zum Spiel selbst, denn das kann man nur als facebook-Mitglied spielen; dasselbe gilt für Word Challenge], dann „Word Challenge“, jetzt „Bomberman“ [auch das kann man online spielen
, auch ohne Mitgliedschaft
].
Gott sei Dank gibt es Online-Spiele denk ich mir am Anfang. Dann entwickelt sich die Sucht aber immer weiter … irgendwann denk ich mir dann schonmal „Scheiß Internet“ (und der Lorenz hätte eine helle Freude an mir). Irgendwann geht aber jede meiner Spielsüchte zu Ende, und ich kann wieder denn alltäglichen Alltäglichkeiten nachgehen. Bis der Liebste daherkommt und sagt: „Du, kennst das Spiel schon?!“
maymar
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Tags: Bomberman, Geo Challenge, Spiele, Word Challenge
Fast Food …
Was jedes Kind weiß oder zumindest wissen sollte: Fast Food tut den Menschen nichts Gutes! Allerdings ist das fettige Fleisch nicht nur für die menschliche Gesundheit schlecht, wie dieser Blogeintrag recht gut darstellt. Bitte lesen! Wäre nett, wenn der oder die ein oder andere dem Mc Donald’s-Slogan „I’m loving it“ in Zukunft ein überzeugtes „I’m hating it“ entgegensetzt. Gründe dafür sind allmal vorhanden!!!
maymar
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Tags: Fast Food, Gesundheit, ZEIT ONLINE
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